Compliance

KSP Selbstverpflichtung

Uns leiten Recht und Gesetz: Wir fühlen uns hohen moralischen und berufsrechtlichen Prinzipien verpflichtet. Untereinander und mit anderen pflegen wir einen respektvollen und wertschätzenden Umgang.

Unsere Mandanten stehen bei uns an erster Stelle. Ihre Anforderungen und Bedürfnisse sind auch unsere. Wir bieten ihnen immer ein extra Plus an Service und Engagement.

Unsere Mitarbeiter sind die Seele von KSP. Sie sind motiviert, Verantwortung zu übernehmen und exzellente Arbeit zu leisten. Sie bauen ihr Wissen permanent aus und bringen sich aktiv in den kontinuierlichen Verbesserungsprozess ein.

Anwaltsstatus

Notleidende Forderungen beizutreiben sowie Rechtsberatung sind genuin anwaltliche Tätigkeiten. Aufgrund hoher Leistungsfähigkeit sind wir in der Lage, diese Dienstleistung auch und gerade im Mengengeschäft erfolgreich durchzuführen. Für den Erfolg des Forderungsmanagements spielt der Anwaltsstatus von KSP eine herausragende Rolle. Dies hat sich im Laufe der vergangenen Jahre aus einer Gegenüberstellung mit den Ergebnissen von Inkassobüros herausgestellt. Der Anwaltsstatus ist sowohl für einen hohen Beitreibungserfolg als auch für das nach außen getragene Image des Mandanten mit entscheidend.

Konzernunabhängigkeit

Das Berufsrecht der Rechtsanwälte schreibt deren Unabhängigkeit von Dritten vor. Inhaber von Rechtsanwaltskanzleien können neben Rechtsanwälten nur Angehörige stark eingegrenzter Berufsgruppen, wie z. B. Steuerberater, sein.

Andere Gesellschafter (z. B. Hedgefonds, Handelsgesellschaften bzw. Konzerne oder sonstige Interessenvertreter) sind ausgeschlossen. Damit wird aus gutem Grund verhindert, dass es zu Interessenkollisionen kommt und/oder Dritte Einfluss nehmen können. KSP präsentiert sich somit seinen Mandanten als unabhängiger, verlässlicher, vertrauensvoller und kalkulierbarer Partner.

Überwachung durch Aufsichtsorgane

Rechtsanwaltskanzleien unterliegen der direkten Aufsicht der jeweils zuständigen Rechtsanwaltskammer. Das gilt auch für KSP. Die Kammern überwachen eine rechtmäßige und ordnungsgemäße Arbeitsweise der Rechtsanwälte. Sie fördern damit das Vertrauen der Mandanten in die Integrität des Berufsstandes.

Gebührentransparenz

Die Rechtsanwaltsgebühren sind im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geregelt. Damit ist für jeden dritten Außenstehenden erkenn- und nachvollziehbar, wie sich diese Gebühren im Zuge der Forderungsbeitreibung in den einzelnen Verfahrensstufen zusammensetzen.

Anspruchsgegner können somit Gebührenansprüche dem Grunde und der Höhe nach eindeutig nachvollziehen, was wiederum zu weniger Einwänden und zu einem besseren Zahlungsverhalten führt. Diese gesetzliche Gebührenordnung schützt nicht nur vor überhöhten Gebühren, sondern garantiert auch Rechtssicherheit.

Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen

Einem Rechtsanwalt ist es nicht erlaubt, Mandate gegen natürliche oder juristische Personen zu übernehmen, die er selbst bereits in anderen Sachen vertritt. Damit werden leistungsmindernde Interessenkollisionen verhindert. Wir achten durch vielfältige Kontrollen strikt darauf, dass Interessenkollisionen jedweder Art ausgeschlossen bleiben.

Verschwiegenheitspflicht

Gemäß § 43a) Abs. 2 der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) sowie § 42 der Berufsordnung für Rechtsanwälte (BORA) sind Rechtsanwälte und ihre Mitarbeiter zur Verschwiegenheit verpflichtet. Diese Pflicht bezieht sich auf alles, was ihnen in Ausübung ihres Berufs bekannt geworden ist. Zuwiderhandlungen sind nach dem Strafgesetzbuch mit Freiheits- oder Geldstrafe bedroht. Diese restriktiven Vorschriften gehen zum Schutze des Mandanten noch weit über datenschutzrechtliche Vorschriften hinaus. Das stärkt die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen KSP und Mandanten und schützt den Informationsaustausch über interne Prozesse.

Unbegrenztes rechtliches Instrumentarium

Rechtsanwälte verfügen aufgrund ihrer anspruchsvollen juristischen Ausbildung und ihrer Zulassung über ein grundsätzlich unbegrenztes rechtliches Instrumentarium. Die Rechtsberatung ist nicht auf einzelne Rechtsgebiete begrenzt und umfasst auch die Durchführung von streitigen Verfahren in allen gerichtlichen Instanzen (außer BGH).

Im Gegensatz dazu sind die Möglichkeiten für Inkassobüros stark eingeschränkt:

Eine umfassende Rechtsberatung darf nicht vorgenommen werden.
Fundierte Rechtskenntnisse hierfür sind vielfach auch nicht vorhanden.
Streitige gerichtliche Verfahren dürfen Inkassobüros nicht durchführen.

Reputation in der Öffentlichkeit

Rechtsanwälte genießen einen ausgezeichneten Ruf und werden von der Gesellschaft als Organe der Rechtspflege in besonderer Weise akzeptiert und respektiert.

Die Beauftragung von Rechtsanwälten mit dem Einzug offener Forderungen wird nicht nur von den Anspruchsgegnern als seriöser, wirkungsvoller, nachhaltiger und kompetenter empfunden als die Einschaltung nichtanwaltlicher Dienstleister, sondern auch von den übrigen am Verfahren beteiligten Adressaten, wie z. B. Gerichten. Diese Reputation wirkt sich dementsprechend einerseits positiv auf die Zahlungsgeschwindigkeit und andererseits auf die Kundenpflege und den möglichen Kundenerhalt aus. In vielen Branchen wird aus Imagegründen und mit Rücksicht auf die Kunden in verstärktem Maße Wert auf diese seriöse anwaltliche Vertretung gelegt.